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Wegfall Neupatientenregelung - wie Sie Vergütungsausfälle vermeiden

Die vor drei Jahren im sogenannten Terminservice- und Versorgungsgesetz eingeführte Neupatientenregelung ist seit dem 1. Januar 2023 Geschichte. Damit entfällt auch die extrabudgetäre Abrechnung von Leistungen an neuen Patientinnen und Patienten. Zwei wichtige Möglichkeiten zur extrabudgetären Abrechnung bestehen aber in 2023:

  • Terminvermittlung durch den Hausarzt
  • Offene Sprechstunden

Terminvermittlung durch den Hausarzt

Für kurzfristig vom Hausarzt vermittelte Patienten werden alle Untersuchungen und Behandlungen des Versicherten in dem Quartal extrabudgetär und damit in voller Höhe vergütet. Zusätzlich kann ein extrabudgetärer Zuschlag von 100 Prozent zur Grund- oder Konsiliarpauschale beziehungsweise der Versichertenpauschale bei fachärztlich tätigen Kinder- und Jugendmedizinern abgerechnet werden. Voraussetzung ist, dass der Patient den Termin spätestens am 4. Kalendertag nach Feststellung der Behandlungsnotwendigkeit durch den Hausarzt erhält. Die Zählung der Tage beginnt erst am Tag nachdem die Behandlungsnotwendigkeit festgestellt wurde. Beispiel: Der Hausarzt stellt Behandlungsnotwendigkeit am Montag fest. Wird durch den Hausarzt ein Termin in derselben Woche am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag vermittelt gilt die extrabudgetäre Regelung.

Verpflichtung zur offenen Sprechstunde

Augenärzte / Chirurgen / Gynäkologen / HNO-Ärzte / Hautärzte / Kinder- und Jugendpsychiater / Nervenärzte / Neurologen / Neurochirurgen / Orthopäden / Psychiater / Urologen in der grundversorgenden, wohnortnahen Patientenversorgung sind verpflichtet, 5 Stunden pro Woche als offene Sprechstunde anzubieten (bei vollem Versorgungsauftrag, sonst anteilig). Im Gegenzug können die in der offenen Sprechstunde erbrachten Leistungen extrabudgetär abgerechnet werden, allerdings nur bis zu einem maximalen Anteil von 17,5% der Arztgruppenfälle. Offene Sprechstunden sind eine große organisatorische Herausforderung, deshalb ist es sinnvoll die wesentlich besser planbare Terminvermittlung durch den Hausarzt umzusetzen.

Mediform Terminvermittlung - Vergütungsausfälle vermeiden

Mit der Mediform Online-Rezeption können Sie Hausärzten einen direkten Zugang zu kurzfristig verfügbaren Terminen geben - ohne Telefon und Faxgerät. Die Terminbuchung ist für die Hausarztpraxis in ein bis zwei Minuten erledigt und wird mit ca. 15 Euro belohnt. Die Anzahl der verfügbaren Termine legen Sie fest, buchbar sind immer nur die nächsten vier Tage. So können Patienten, die dringend einen Termin benötigen, kurzfristig behandelt und extrabudgetär abgerechnet werden.

Für Facharztpraxen

Online-Terminvermittlung durch Hausärzte

Jeder vom Hausarzt vermittelte Patient kann extrabudgetär abgerechnet werden - und zwar alle Behandlungen im Quartal. Weiterhin erhalten Sie einen 100%-Zuschlag zur Konsiliarpauschale. Hier finden Sie weitere Infos zu unserer Lösung.

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